vom 05.10. – 09.10.2026
Mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, vertieften Kenntnissen über die deutsche Geschichte und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen kehrten die beiden Abschlussklassen gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften am Freitagabend wohlbehalten aus Berlin zurück.
Während ihres Aufenthalts in der faszinierenden und bisweilen auch herausfordernden Großstadt erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Besichtigungen und spannenden Einblicken in die Geschichte und das Leben der Hauptstadt.
Den Auftakt bildete der Besuch des Deutschen Bundestags. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Plenarsaal zu besichtigen und sich bei einem informativen Austausch mit der Bundestagsabgeordneten Frau Schwarzelühr-Sutter über politische Themen auszutauschen. Ein weiteres Highlight war die Besteigung der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes, die einen beeindruckenden Blick über Berlin bot.

Bei einer Schiffstour auf der Spree konnten die Jugendlichen die Hauptstadt anschließend aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. In entspannter Atmosphäre ließen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus entdecken und erste Eindrücke von der Vielfalt Berlins gewinnen.
Auch die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte kam nicht zu kurz. Der Besuch des Mauermuseums, des Deutschlandmuseums, des Holocaust-Mahnmals sowie der eindrucksvollen Panorama-Installation des Künstlers Yadegar Asisi zur Berliner Mauer gehörten zu den kulturellen Höhepunkten der Abschlussfahrt. Auf anschauliche Weise wurden dabei verschiedene Kapitel der deutschen Geschichte erlebbar.
Natürlich durfte auch die Erkundung der Stadt selbst nicht fehlen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß entdeckten die Schülerinnen und Schüler bekannte Sehenswürdigkeiten und lebendige Stadtviertel. Auf dem Programm standen unter anderem das Brandenburger Tor, die Hackeschen Höfe, das Sony Center, der Alexanderplatz, die East Side Gallery sowie die Gegend rund um den Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Neben den kulturellen und geschichtlichen Eindrücken kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz. Ein Besuch des bekannten Clubs „Matrix“ ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen kleinen Einblick in das Berliner Nachtleben, bevor es am folgenden Tag mit dem ICE wieder nach Hause ging.
Die Berlinfahrt bot somit eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur, Politik und gemeinsamen Erlebnissen. Sie wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Und was sagten die Schüler*innen nach der Fahrt?
Berichte der Klasse 10:
Besuch im Bundestag
Am Dienstag besuchten wir den Bundestag. Zunächst erhielten wir im Plenarsaal eine allgemeine Einführung, an der mehrere größere Gruppen teilnahmen. Da gerade keine Sitzung stattfand, durften wir sogar im Plenarsaal sitzen.
Anschließend führten wir ein Gespräch mit der SPD-Abgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter, die den Wahlkreis Waldshut vertritt. Zum Abschluss besichtigten wir die Kuppel und schauten uns dort um. Damit endete unser Besuch im Bundestag.
Tolle Gemeinschaft
Während unserer Zeit in Berlin durften wir öfter gemeinsam shoppen gehen. Besonders gerne waren wir am Alexanderplatz, im Einkaufszentrum Alexa und im KaDeWe. Dort konnten wir viele Geschäfte entdecken, uns austauschen, gemeinsam Spaß haben und lachen, reden und einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen.
Auch das gemeinsame Essen, zum Beispiel bei McDonald’s oder beim Dönerladen, hat uns viel Freude bereitet. Dabei konnten wir uns unterhalten und zusammen lachen. Es waren oft die einfachen gemeinsamen Momente, die unsere Zeit in Berlin besonders schön machten und uns viele schöne Erinnerungen bescherten. Ob beim Shoppen, beim Essen oder einfach beim Zusammensein – wir haben die Zeit miteinander genossen und viele schöne Erinnerungen gesammelt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Unsere Unterkunft- die Gäste-Etage
Wir hatten in der Gäste-Etage viel Spaß und haben viel miteinander gelacht. Es war fast wie in einer WG. Wir mussten selbst kochen, Tisch decken, aufräumen und fegen. Aber das war okay.
Alle haben in Zimmern geschlafen, in denen eine Treppe nach oben führte. Es gab maximal neun Betten in einem Zimmer.
Am Frühstückstisch gab es ein Buffet, das eine sehr freundliche Mitarbeiterin gerichtet hat.
Am Abend mussten wir die Handys abgeben.
Doch am nächsten Tag haben wir sie wiederbekommen.
Feedback der Neuntklässler*innen:
„Mir hat die gemeinsame Zeit gefallen. Wie haben die Zeit miteinander genossen. Das Schönste in Berlin war für mich der Alexanderplatz, wo man die Weltzeituhr und den Fernsehturm „in einem Bild“ sehen konnte.“
„Das Brandenburger Tor war schön, weil es so groß und bekannt ist.“
„Wir waren im Bundestag. Der war sehr groß und schön.“
„Das Mauermuseum und das Deutschlandmuseum waren sehr interessant. Die Berliner Mauer haben wir oft auf Bildern gesehen.“
„Die Schiffstour war toll, weil man vom Schiff aus interessante Gebäude sehen konnte!“
„Ich fand das Deutschlandmuseum interessant, weil man vieles selber ausprobieren konnte. Außerdem fand ich es gut, dass wir Zeit hatten, in der wir selbst herumlaufen konnten. Ich fand den Club auch toll, weil dort so coole Musik lief. Insgesamt fand ich alles gut.“
„Mein erstes Highlight war der Club, da dort echt coole Musik lief. Mein zweites Highlight war die Zugfahrt, denn da konnte ich schlafen.“
Nicht zuletzt waren sich alle Schüler darin einig, dass es in Berlin die besten Döner gibt!!!