Die Kajak AG auf dem Weg ins Wilde Wasser

5Für den Juli eher ungewöhnliche Probleme bereiteten uns vor unserer viertägigen Ausfahrt mit der Kajak-AG Kopfzerbrechen: Hochwasser und Dauerregen. Am Montag, den 21.7. entschieden wir uns erst inletzter Sekunde für das Ziel.

Die Loue, sonst für niedrige Wasserstände im Sommer bekannt, begrüßte uns am Montagnachmittag dann auch mit gutem Pegelstand und leichtem Dauerregen. Am Dienstag ging es unter besten Wasserbedingungen auf den Fluss. Aufspritzendes Wasser in Bootsrutschen oder beim Durchstoßen der Wellen, flotte Flusspassagen und die schöne Landschaft ließen uns den Nieselregel schnell vergessen und alle konnten ihre Fahrkünste unter Beweis stellen - ob beim Kehrwasserfahren, Walzen surfen oder einfach dem exakten Steuern des Bootes.

Am nächsten Morgen freuten wir uns schon bei einem sonnigen Frühstück mit Croissant und Baguette auf einen wunderbaren Paddeltag. Leider machte uns das Hochwasser auf der Loue einen Strich durch die Rechnung. Die geplante Strecke war über Nacht durch den Dauerregen zu gefährlich geworden. Nach Rücksprache mit unserem Telefonjoker Martin Läufer begaben wir uns an die nahegelegene Lison. Dort bestaunten wir zuerst die Quelle. In einem tosenden Wasserfall stürzen Wassermassen wild aus einer großen Felsenhöhle hervor um dann durch eine wunderschöne Schlucht zu Tal zu fließen. Danach machten wir uns beim Wildwasserschwimmen und Kajakfahren daran, den Fluss genauer zu erkunden.

Zum Abschluss hatte sich das Hochwasser auf der Loue wieder beruhigt und wir konnten den geplanten Abschnitt doch noch angehen. Gleich nach dem Frühstück ging es los, denn wir wollten nach dem Mittagessen die Zelte einpacken und nach Stegen zurückkehren.

Auch diese Etappe hatte einiges zu bieten. Es wurde über hohe Wehre gerutscht und auf spritzenden Wellen geritten. Kehrwässer wurden getroffen und auch mal verfehlt und am Ende einer interessanten Kajaktour, kamen wir wieder am Zeltplatz an. Bei bestem Wetter packten wir unsere getrockneten Zelte und machten uns auf den Heimweg.

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