Hörende Schüler dürfen ins Gymnasium aufgenommen werden

gymnasiumDem Antrag der Schulleitung des BBZ Stegen um Aufnahme nicht hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler in das Gymnasium hat das Kultusministerium zugestimmt.

 

Die Möglichkeiten der Inklusion erlauben es inzwischen, dass nicht behinderte Kinder und Jugendliche Sonderschulen besuchen dürfen. Die Orientierung an den allgemeinen Bildungsplänen sowie die zielgleichen Abschlüsse bis hin zum Abitur am BBZ Stegen bieten deshalb auch nicht behinderten Gymnasiasten ein gleichwertiges Bildungsangebot. Kleine Klassen, individualisiertes Lernen, Schwer-punkt Sprache und Sprechen sowie naturwissenschaftliches Profil mit Ganztagsunterricht und Mensa bieten optimale Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Schulabschluss. Besondere Unterstützung beim Lernen und zahlreiche zusätzliche Bildungsangebote ermöglichen die Entfaltung individueller Fähigkeiten zur optimalen Leistungsentwicklung.

 

Es gibt Kooperationen mit zahlreichen Vereinen und in der Oberstufe mit anderen Gymnasien des Dreisamtales. Schüleraustausche mit Schulen in der Schweiz, Frankreich, Schweden und den USA ergänzen das Bildungsangebot.

 

Das Gymnasium des BBZ Stegen kann ab Klasse 7 Schülerinnen und Schüler aufnehmen und orientiert sich an der Kontingentstundentafel des allgemeinbildenden Gymnasiums. Der Bildungsgang entspricht dem des 9-jährigen Gymnasiums. Französisch ist nach Englisch zweite Fremdsprache ab Klasse 7 und die Aufnahme orientiert sich an der multilateralen Versetzungsordnung sowie den Gesetzen und Vorschriften des Landes Baden-Württemberg. Es werden auch Schüler aus anderen Bundesländern sowie der Schweiz aufgenommen.

 

Bis zu 40 % gut hörende Schülerinnen und Schüler können in eine Klasse aufgenommen werden. Betont werden muss allerdings, dass das Aufbaugymnasium sich primär als ein Gymnasium für Hörgeschädigte versteht und die Aufnahme Hörgeschädigter immer Vorrang hat und jederzeit möglich ist.

 

Von den gut hörenden Schülern wird erwartet, dass sie bereit sind, sich den Gegebenheiten des Unterrichts und dem Leben von Hörbehinderten anzupassen, Kontakte mit diesen zu pflegen und im Umgang miteinander soziale Kompetenzen entwickeln.

 

Aufnahmeanträge sind an die Schulleitung zu richten, die über die Aufnahme nicht hörgeschädigter Schüler nach einem Beratungsverfahren durch die Beratungsstelle sowie die Leitung des Gymnasiums entscheidet.

 

Interessierte Eltern können sich informieren unter >Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!< bzw. >Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!< sowie Telefon 07661 / 399-0 (Beratungsstelle oder Leiter des Gymnasiums).